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10 Jahre Hunde-Service-Agentur

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Einfühlsames Hundetraining für eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung !

 

Sie verstehen Ihren Hund manchmal nicht so wirklich oder ärgern sich gar über ihn?

Sagen Sie häufiger mal: "Eigentlich ist er ja ganz lieb, aber DAS sollte aufhören?"

Ist Ihr Hund der beste Hund auf der Welt und wäre er perfekt, wenn er DIES nicht täte?

Es geht Ihnen nicht darum, etwas an Ihrem Hund zu verändern, aber Sie würden schon gern mal wissen wollen, warum er in manchen Situationen so oder so reagiert?

Dann sind Sie bei mir genau richtig!

Als behördlich zertifizierte Hundetrainerin biete ich Ihnen kompetente Hilfe bei der Erziehung Ihres Hundes.

Durch mich lernen Sie Ihren Hund (noch) besser zu verstehen.

Mit individuellem, ganz auf Sie, Ihren Hund und Ihre Bedürfnisse zugeschnittenem Training ermögliche ich Ihnen, eine wirklich hundgerechte Partnerschaft zu Ihrem Vierbeiner aufzubauen. 

 

Mobil: 0162 2184667

 

 

 

Der nachfolgende Hundetext ist unvollständig und noch unsortiert.

 

Die Idee hinter der Hunde-Service-Agentur 

Der Name "Hunde-Service-Agentur" steht für meinen Hundetraum oder meine Hundevision. Ich wollte und will ein umfassendes Hundeangebot und Hundenetzwerk schaffen. Alles, was es in Sachen Hund gibt, soll sich vereinen unter der Hunde-Service-Agentur. Dazu zählen an erster Stelle alle Arten von Dienstleistungen rund um den Hund. Es betrifft aber auch alles Wissenswerte in Sachen Hund. Die folgende "Hundeaufzählung" mag umfangreich erscheinen, ist aber sicherlich nicht vollständig, denn in Sachen Hund kann man (ich zumindest) nie genug wissen.

Hundetraining, Hundeerziehung, Hundebetreuung, Hundetagesstätte, Hundefrisör, Hundefotografie, Hundemode, Hundefutter, Tierarzt, Hundeleinen, Hundehalsbänder, Hundeschule, Hundebücher, Hundeführerschein, Hundeführerscheinprüfung, Hundeernährung, Mehrhundhaltung, Hundeseminare, Hundekunde, Hundesachkunde, Hunderassenkunde, Hundeknigge, Unterschied zwischen Haushund und Wolf, Aggression bei Hunden, Ausdrucksverhalten des Hundes, Imponierverhalten des Hundes, Drohverhalten des Hundes, ein Hund kommt ins Haus, der alte Hund, hundgerechtes Alltagstraining, Leinenaggression des Hundes, Grundtraining für Hunde, Aufbautraining für Hund und Halter, Basissignale für Jedermann und Jederhund, hundgerechtes Gelassenheitstraining, hundlicher Denksport, Aggressionsgründe bei Hunde, Agonistisches Hundeverhalten, Ambivalentes Hundeverhalten, Angriffsverhalten des Hundes, Angstursachen bei Hunden, hundgerechte Auslastung, Absichern des erwünschten Hundeverhaltens, warum Befehle von Hunden meist nicht befolgt werden, wann man bei Hunden von "blocken" spricht, Berührungen zwischen Hund und Mensch, Berührungen zwischen Hund und Hund, was "chaining" im Hundetraining bedeutet, wie die Definition von Lernen beim Hund lautet, wie man Hunde desensibilisiert, was die 4 F im Hundetraining bedeuten, wann man vom defensiven Hundeverhalten spricht, was Deprivation beim Hund bedeutet, welche Ekto- und Endoparasiten den Hund befallen können, was zum Ethogramm des Hundes gehört, welche Abkürzungen es in Sachen Hund gibt, wie Fehlassoziationen beim Hund entstehen können, wie man Feinziele für sich und den Hund definiert, wann ein Hund Fieber hat, welche Impfungen es für den Hund gibt, was das "Fischernetzmodell" mit dem Hund zu tun hat, welche Bedeutung "Fitness" im Zusammenhang mit dem Hund hat, was eine Funktionskette beim Hund ist, welche Inhaltsstoffe das Hundefutter haben sollte, wie man eine Gegenkonditionierung beim Hund aufbaut, was das Gleichlaufbehandlungsschema für Hund und Halter bedeutet und wie es im Hundetraining bzw der Hundeerziehung eingesetzt wird, welche Gefühle bei Hund und Mensch gleich oder unterschiedlich sind, welche Bedeutung die Habituation bei Hunden hat, warum Hunde Hände ablecken, welche Hilfsmittel im Hundetraining und in der Hundeerziehung eingesetzt werden können, worin der Unterschied zwischen Hütehunden und Herdenschutzhunden und Schutzhunden besteht, worin der Unterschied zwischen aktivem und passivem Ignorieren des Hundes besteht und wie man dies im Hundetraining bzw in der Hundeerziehung einsetzen kann, was "input" und "output" mit dem Hund zu tun haben, welche Interventionstechniken es im Hundetraining und in der Hundeerziehung gibt, was ein hundgerechter Jackpot ist und wie man ihn im Hundetraining bzw in der Hundeerziehung nutzt, hundliches Jagdverhalten und warum man dies trotz des sogenannten Anti-Jagdtrainings nicht wirklich abstellen kann beim Hund, wie beim Hund Kausalketten entstehen, Klickertraining für Hunde und welche Gründe dafür bzw dagegen sprechen, hundliche Kommunikation, Hundesprache, hundliche und menschliche Körpersprache, was eine Konditionierung mit dem Hund macht, wie man einen Hund konditioniert, warum es Konditionierungen beim Hund gibt, was der Kontext für Hunde bedeutet, wann man ein Kopfhalfter bei Hunden nutzen kann und welche Fehler es zu vermeiden gilt, welche Formen der Kontrolle es bei und mit Hunden gibt, was ein hundlicher Landschlag ist, was die Hundeerziehungsmethode des Lenkens und Grenzensetzens für Hunde bedeutet, wie Lernen durch Assoziation beim Hund funktioniert, warum auch Hunde das Lernen nie einstellen können, wie eine hundliche Lernkurve aussieht, wie Lernen bei Hunden sichtbar wird, welche Vorteile das Lernen für den Hund hat, wie man einen Hund richtig lobt, welcher Lobzeitpunkt für den Hund richtig ist, wie man hundliches Lernen fördert, welche Lobsequenzen für den Hund gut sind, welche Lobeinschränkungen es beim Hund geben kann, was die Läufigkeit bei Hunden bewirkt und wie sie sich auswirkt, wie man mit Hunden sprechen und was man Hunden mitteilen kann, wie man Hunde motiviert, wie Hunde durch Nachahmung lernen, was Neotenie beim Hund bedeutet, wie der Unterschied eines Info-Neins zum Entscheidungs-Nein in der Hundeerziehung bzw im Hundetraining aussieht und was er beim Hund bewirkt, wie der optimale Lobeinsatz für den Hund aussehen sollte, wie offensives Hundeverhalten aussieht, warum es keine Prägung beim Hund gibt, wie die Reizgeneralisierung beim Hund verläuft, was eine Reizüberflutung beim Hund bewirkt, wie man einen Hund sicher zurück ruft, welche Hunderassen es gibt, was der Rassestandard einem Hund antun kann, warum der Rassestandard für Hunde einem nicht unbedingt den Wunschhund beschert, was eine hundliche Rangordnung ist, wie eine Rangordnung zwischen Hund und Mensch aussehen sollte, wie eine optimale Rangordnung zwischen Mensch und Hund erreicht werden kann, warum man in der Hundeerziehung und im Hundetraining Signale verwenden sollte, wie eine Signalkontrolle im Hundetraining bzw in der Hundeerziehung aussieht, was es mit dem Spielautomateneffekt in der Hundeerziehung bzw im Hundetraining auf sich hat, welche Stresstypen es beim Hund gibt, was der Schnauzengriff bei Hunden bedeutet und ob und wie man ihn in der Hundeerziehung bzw im Hundetraining einsetzen kann, welche Bedeutung die Sozialisierung für Hunde hat, wie hundgerechte Strafen aussehen sollten, welche Bedeutung Schlüsselreize für Hunde haben, wie hundliches Spielverhalten aussieht, wie man Tadel hundgerecht gestaltet, welche Trainingsarten es für Hunde gibt, was die Überschattung im Hundetraining bzw der Hundeerziehung bedeutet, wie man einen Hund umkonditioniert, wann und warum es beim Hund zu einer Unterwerfung kommt, warum man eine Unterwerfung nicht erzwingen kann, was eine hundliche Übersprungshandlung ist, wann es beim Hund zu einer Umorientierung kommt, was eine hundliche Umorientierung überhaupt ist, was bei Hund und Mensch alles unbewußt abläuft und welchen Einfluß das unbewußte Handeln des Menschen im Hundetraining bzw in der Hundeerziehung haben kann, welche hundlichen Verhaltensweisen erlernt oder vererbt sind, welche Verhaltensziele der Mensch an seinen Hund haben sollte, welche Faktoren beim Hund für dieses oder jenes Verhalten verantwortlich sind, welche Verstärker und Strafen im Hundetraining bzw in der Hundeerziehung verwendet werden können, warum Hunde etwas vergessen und wie man dem hundlichen vergessen entgegenwirken kann, wie sich der Wortsprachler Mensch dem Körpersprachler Hund besser mitteilen kann, welche Krankheiten zwischen Mensch und Hund wechselseitig übertragen werden können, was vor der Anschaffung eines Hundes zu beachten ist, wie man einen neuen Hund am besten nach seiner Ankunft behandelt.

 

Aufnahme eines Hundes in meine Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen

In meiner Hundepension in Bremen, die eher eine Hundetagesstätte ist, weil hundliche Übernachtungsgäste seltener sind, gibt es weder Hundezwinger, noch hundlich ausgestattete hotelähnliche Zimmer. Die Hunde sind in meiner Hundepension oder Hundetagesstätte direkt in meinem Haus im Haus untergebracht. Räumliche Begrenzungen gibt es für die Hunde nur wenige. Hunde dürfen bei mir z.B. nicht in die Küche. Aber damit können meine hundlichen Gäste gut leben.

Weil es in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen keine Hundezwinger oder Hundehotelzimmer gibt, sollten sich die Hunde möglichst gut verstehen. Deshalb ist es mir nicht möglich, spontan einen neuen Hund aufzunehmen. Um einen neuen Hund aufzunehmen, sind einige Vorbereitungen notwendig. Die Vorbereitungen zur Aufnahme eines neuen Hundes in meine Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen bestehen aus drei Teilen.

1. Treffen mit dem Hundehalter auf neutralem Grund zu einem gemeinsamen Hundespaziergang. Bei diesem Treffen mit dem Hundehalter und seinem Hund habe auch ich einige Hunde aus meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen dabei. Der gemeinsame Hundespaziergang auf neutralem Grund dient dem Kennenlernen des neuen Hundes. Auf dem gemeinsamen Hundespaziergang schaue ich mir an, wie der neue Hund mit den Hunden aus meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen zurecht kommt. Sollte sich dabei zeigen, daß der neue Hund sich nicht mit meinen Hunden aus meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen verträgt, kann ich den neuen Hund nicht in meine Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen aufnehmen. Wenn sich der neue Hund nicht mit meinen Hunden aus meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen verträgt, kommt es nicht zu Schritt zwei. 

2. Probetermin des neuen Hundes in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen. Der Probetermin des neuen Hundes zur Aufnahme in meine Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen soll klären, ob und wie gut sich der neue Hund ohne seinen Hundehalter auf mich einläßt. Bei dem Probetermin zur Aufnahme des neuen Hundes in meine Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen sollte der Hundehalter ständig zu erreichen sein, um seinen Hund bei Bedarf vorzeitig wieder abzuholen. Es kann ja sein, daß sich der neue Hund in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen so gar nicht wohlfühlt und hier mit den anderen Hunden aus meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen nicht zurecht kommt. Zwar kann ich in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen einzelne Hunde separieren, doch das will ich nur als Notfalllösung tun. Wenn sich bei dem Probetermin in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen zeigt, daß der neue Hund nicht in die Hundegemeinschaft meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen paßt, kommt es nicht zu Schritt drei.

3. Besprechen der nächsten Termine in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen. Wenn die beiden vorherigen Punkte positiv erfüllt sind, geht es letztendlich nur noch darum zu schauen, wie sich der neue Hund auf Dauer in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen macht. Es ist immer möglich, daß ein Hund einige Besonderheiten besitzt, die sich nicht beim ersten Treffen mit dem Hundehalter auf neutralem Grund oder beim Probetermin in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen zeigen. Ich bitte zu bedenken, daß es in meiner Hundepension bzw Hundetagesstätte in Bremen weder Hundezwinger, noch Hundehotelzimmer gibt. Die Hunde müssen also so gut wie möglich zueinander passen und sich verstehen.

 

Werdegang der Hunde-Service-Agentur

Mit Hunden hatte ich schon von Kindheit an zu tun. Hunde gab es immer schon in meinem Leben. Ich bin 1961 geboren und seit dieser Zeit gab es gerade mal zehn Jahre ohne Hund, wenn ich alle hundefreien Zeiten zusammenrechne. Es gab immer einen Hund in der Familie oder in der Nachbarschaft, zu dem ich Kontakt hatte. Damals war es noch gestattet, ein Kind mit einem Hund allein loszuschicken, wenn es ein gewisses Alter hatte. Und wenn der Hund nicht zu groß oder zu wild war.

Mein erster Kontakt zu einem Hund, einem weißen Kleinspitz namens Barky, war dabei nicht gerade freundlich. Ich war drei oder vier Jahre alt, als mich dieser Hund gebissen hat. Diese unglückliche Hundesituation trug sich wie folgt zu: Ich gab dem Hund einen Keks, mit dem sich der Hund unter einen Stuhl zurückzog. Ich wollte aber den Hund auch streicheln und folgte ihm. Weil ich es nicht besser wußte und den Hundekopf streicheln wollte, näherte ich mich dem Hund von vorn. Keiner der Erwachsenen bemerkte meine Hundestreichelabsicht und im nächsten Moment war es passiert. Der Hund biß in meine Hand und es blutete tüchtig. Mein Opa brachte mich nach dem Hundebiß ins Krankenhaus und erklärte mir hinterher, warum der Hund mich gebissen hatte. Der Hund muß geglaubt haben, daß ich ihm den Keks wieder wegnehmen wollte. Mit meinem heutigen Hundewissen kann ich diese Erklärung als richtig bestätigen, denn andernfalls hätte der Hund nach meinem Gesicht geschnappt. Als wir wieder zurück waren, gab mir mein Opa einen weiteren Keks für den Hund. Er erklärte mir diesmal, wie ich mich dem Hund nähern sollte, damit der Hund mich nicht wieder beißt. Ich gab dem Hund also wieder einen Keks und der Hund verschwand damit wieder unter einen Stuhl. Mit meinem Opa zusammen ging ich nun aber um Hund und Stuhl herum, sprach von hinten den Hund an und streichelte dann seinen Po. Ich weiß nicht, ob die Besitzer des Hundes sich vorn anders um den Hund kümmerten. Ich weiß von dieser Hundegeschichte nur noch, daß ich den Hund nun streicheln konnte, ohne gebissen zu werden. Ich glaube, der Hund hatte da auch schon seinen Hundekeks verputzt. Als ich den Hund streichelte, drehte er sich zu mir um. Der Hund schnuffelte an meinem Verband und leckte daran. Mein Opa erklärte dazu, daß sich der Hund für die Verletzung entschuldigen wolle. Das ist zwar nach meinem heutigen Hundewissen so nicht richtig, aber damals hat mir die Hundeversion meines Opas geholfen. Danke Opa, Du hast verhindert, daß ich Furcht vor Hunden entwickle.

Der erste Familienhund war dann ein schwarzer Kleinpudel namens Mohrle. Dieser Hund sollte eigentlich ein Großpudel werden, fiel aber zu klein aus. Die Züchter waren zudem Freunde meiner Großeltern und so kamen wir auf den Hund. Ich weiß noch, daß der Hund in seinen ersten Tagen bei uns Freude daran hatte, seiner eigenen Rute nachzujagen. Dann ist dem Hund die Rute kupiert worden, was heute verboten ist. Die Rute ist für den Hund ein wichtiges Kommunikationsmittel. Es ist deshalb richtig, das Kupieren von Hunderuten zu verbieten.

Ringelruten behindern die Hundekommunikation allerdings auch. Für nicht daran gewöhnte Hunde sieht die sich daraus ergebende Rutenhaltung wie Dauerimponieren aus. Hunde mit einer Ringelrute können also deshalb Probleme mit anderen Hunden bekommen.

Wie sich Zuchtmerkmale und Rassestandards auf die hundliche Kommunikation auswirken können, wird auch ein Thema meiner abendlichen Hundeseminare sein.

Mit Mohrle, meinem ersten Hund, habe ich so einige Abenteuer erlebt. Dieser Hund hat mein Leben bereichert. Weil ich in den Ferien so gern in der Gegend herumstromerte, waren meine Großeltern wohl recht froh, einen Hund an meiner Seite zu wissen. Unter anderem hat mich mein Hund gelehrt, daß es unsichtbare Grenzen gibt. Innerhalb dieser Grenzen konnte ich meinen Hund frei laufen lassen. Wollte ich mit meinem Hund darüber hinaus butschern, mußte ich ihn anleinen. Ich mußte das Hundehalsband ganz eng stellen und mich mit dem angeleinten Hund einige Meter von der unsichtbaren Grenze entfernen, denn ich brauchte Anlauf. Obwohl mein Hund nur ein Kleinpudel war, war ich nicht stark genug, ihn ohne Anlauf über die unsichtbare Grenze zu ziehen. Mit ausreichend viel Schwung schaffte ich es gerade eben so, diese Grenze mit meinem Hund zu überwinden. Danach konnte ich die Hundeleine wieder abmachen und das Hundehalsband wieder auf normal stellen. Mein Hund schaute dann noch einmal zurück und kam dann aber weiter mit. Ich habe meinen Hund somit gezwungen, sein Revier zu verlassen.

In dem geschilderten Fall ging der Zwang, den ich meinem Hund antat, gut aus. Welche Folgen Zwangseinwirkungen auf Hunde haben können, wird auch Thema eines meiner Hundeseminare sein.

Ein Hunderevier kann die unterschiedlichsten Formen und Größen haben. Für die meisten Hunde ist die eigene Wohnung das Revier. Manche Hunde sehen ein Stück Gelände in der Umgebung ihrer Wohnung ebenfalls als Revier an. Hunde wie Schnauzer und Hovawart sind sehr revierbezogen. Auch das Auto kann ein Hunderevier sein. Wenn es einen Garten gibt, ist auch dieser ein Hunderevier. Oder der oft begangene Spazierweg für die Hundegassirunde. Mein Hund Mohrle betrachtete als sein Revier die eigene Wohnung, den entfernt davon liegenden Garten, den von uns bevorzugten Einkaufsladen und die Wege um diese drei Punkte herum. Herdenschutzhunde haben eine andere Revierdefinition als ein Hütehund oder ein Begleithund.

Wie sich der Zuchtzweck auf das Revierverhalten eines Hundes auswirkt, könnt ihr in einem meiner Abendseminare zum Thema Hund erfahren.

Überhaupt habe ich über Hunde vieles als erstes durch die Hunde selbst gelernt. Natürlich habe ich auch vieles über Hunde gelesen. Als Kind waren das vor allem Hundegeschichten. Hundebücher waren damals für mich vor allem Bücher mit Hundeabenteuern. Sachbücher über Hunde kamen erst später hinzu. Ebenso ging es mir mit Hundefilmen. Ein richtiger Hundefilm war einer, der ein Abenteuer mit einem hundlichen Hauptdarsteller hatte. Lassie, Rex und Co eben (übrigens ist dies auch der Titel eines sehr nützlichen Hundesachbuchs, wenn man Hundetrainer werden möchte).

Es gibt so viele Hundebücher, die ich lesenswert finde. Früher habe ich die Hundebücher quasi wahllos verschlungen. Heute lese ich eher gezielt zu bestimmten Hundethemen. Es gibt mittlerweile ja auch sehr viele Hundezeitschriften und Hundemagazine. Bei all den Hundebüchern, die es heute gibt, kann man sich kaum entscheiden. Ich möchte die Hundebücher manchmal alle gelesen haben. So geht es vielen meiner Kunden, die sich wünschen, für ihren Hund das richtige zu tun. Und dann gibt es ja auch noch diverse Hundesendungen mit ganz unterschiedlichen Hundetrainern und Hundetrainingsansätzen im Fernsehen. Mein Tag müßte wohl doppelt soviele Stunden haben, damit ich jedes Hundebuch lesen und jede Hundesendung ansehen könnte.

Eines meiner ersten Hundesachbücher handelte von den verschiedensten Hunderassen. Rassehundebücher habe ich mittlerweile mehrere. Interessant finde ich dabei den Wandel im Hunderassenstandard. Nachdem ich als Kind eine Hundegeschichte über einen Mops gelesen hatte, wollte ich auch einen Mops haben. Der damalige Rassestandard für diesen Hund sah noch eine deutliche Schnauze vor. Im Verhältnis zur Hundegröße war die Hundeschnauze etwa so ausgeprägt, wie beim Rottweiler, also zwar kurz, aber gut zu erkennen. Man konnte dem Mopshund noch mindestens einen sehr breiten Daumen auf den Nasenrücken legen. Im Laufe der Zeit wurde dem Hund die Nase weggezüchtet und der Rassestandard entsprechend verändert. Atemproblem des Hundes nahm man dabei leider billigend in Kauf. Heute wird daran gearbeitet, die Standards so zu gestalten, daß die Hunde (nicht nur den Mops betreffend) wieder ein gesundes Leben führen können.

Wenn sich genug Interessenten finden, kann auch der Hundestandard mit seinen Auswirkungen auf die Hundegesundheit ein Seminarthema werden. Dazu zählt dann auch, was es mit der Qualzucht bei Hunden auf sich hat.

Im Laufe der Jahre hatte ich mit den unterschiedlichsten Hunden zu tun. Jagdhunde waren dabei, Herdenschutzhunde, Hütehunde, Begleithunde (wurden früher Gesellschaftshunde genannt), Spitzartige Hunde, Treibhunde, Erdhunde (Terrier), Kampfhunde und dieverse Mischlingshunde natürlich auch. Bei dieser Hundeaufzählung fällt mir auf, daß ich noch keine Windhunde oder sogenannte Primitivhunde hatte.

Wenigstens einen eigenen Hund hatte ich immer um mich. Dazu kam dann gern ein Pflegehund, entweder von einer Hundeschutzorganisation oder von der Tierheiminitiative "Nimmst du mein Tier, nehm ich dein Tier". Und wenn das mal nicht der Fall war, kümmerte ich mich um einen Nachbarshund. Die "Sache mit dem Hund" klappte immer auch neben, mit und während Arbeit und Kindererziehung.

Wie man Arbeit, Kind und Hund unter einen Hut bekommt, dazu könnt ihr bei mir auch Tipps und Tricks bekommen. Es ist gar nicht so schwer, Hund und anderes zu vereinbaren.

Zwar habe ich durch die Hunde selbst vieles gelernt, habe vieles gelesen und im Fernsehen gesehen, im Hundeverein und in Hundeschulen gelernt, doch dann kam Tim, ein schwarzer Mischlingshund aus Riesenschnauzer und Labrador. So vieles von dem, was ich bislang mit Hunden machte, funktionierte bei ihm nicht. Dieser Hund war echt anders. Eine hundliche Herausforderung, wenn man so will. Dieser Hund hat mich fast zur Verzweiflung getrieben. Und es gab Momente, da war ich drauf und dran, diesen Hund wegzugeben. Dieser Hund war dann aber auch meine Motivation, Hundetrainer zu werden. Ich wollte vor allem meinen Hund besser verstehen und ihm besser gerecht werden. Ich wollte aber auch wissen, warum so viele Dinge, die ich bislang mit Hunden tat, funktionierten bzw warum ich sie immer wieder mal abwandeln mußte. Also habe ich eine Ausbildung zum Hundetrainer angefangen. Und weil mir das mit meinem Hund half und Spaß machte, habe ich eine Ausbildung zum Hunde-Verhaltensberater drangehängt. Das war alles noch vor der Spruchreife vom Hundeführerschein etc. Dann kam ja auf, daß ein Hundetrainer nur der sein soll, der eine entsprechende Prüfung vor der Tierärztekammer ablegt. Also habe ich mich noch einmal über meine Hundebücher gesetzt, meine ganzen Unterlagen zum Thema Hund wieder hervorgeholt und erneut gelernt. In der Zwischenzeit hatte ich längst die Begleithundprüfung mit meinem Schwarzen abgelegt, gab es aber auch schon meine Hundepension und ich arbeitete auch schon längst als Hundetrainer, Hundegassigänger und Hundeverhaltensberater. Ich befürchtete, wenn ich diese neue Hundeprüfung nicht ablegte, würde man mir meinen Job verbieten. Auch diese Hürde schaffte ich und nun bin ich seit 2013 behördlich zertifizierte Hundetrainerin und Verhaltensberaterin.

Jetzt weiß ich so vieles über Hunde, daß ich mein Wissen gerne mit anderen teilen möchte. Zudem habe ich im Laufe meiner Zeit als Hundetrainer so viele Menschen kennen gelernt, die einfach nur ein besseres Hundeverständnis erlangen möchten, daß dies meinen Entschluß festigte, selbst Seminare zum Thema Hund zu geben.

Kreatives Hundetraining habe ich mir auf die Fahne geschrieben. Das heißt, daß es für mich nicht DIE Methode zur Hundeerziehung gibt. Ich kenne noch die "alte Schule" von vor mittlerweile über 30 Jahren, kenne aber ebenso die moderne Lerntheorie in Sachen Hund. Erwartete man früher vom Hund, daß er funktionierte und versuchte man ihn quasi zu programmieren, so berücksichtigt man heute das vom Menschen abweichende Lernverhalten und geht auch auf das Individuum Hund ein.

Seit Februar 2005 gibt es meine Hundepension. Seit dieser Zeit arbeite ich auch als Hundetrainer. Während dieser Zeit hatte ich es mit so vielen unterschiedlichen Hunden zu tun, habe von vielen verschiedenen Hundetrainern Bücher gelesen, mich stets weitergebildet in Sachen Hund, daß ich nun über einen reichlichen Erfahrungsschatz verfüge. Es gibt einige grundsätzliche Dinge, die bei jedem Hund funktionieren, auf jeden Hund zutreffen, eben weil der Hund ein Hund ist. Aber das reicht nicht zur Erziehung des Hundes. Schon gar nicht wird es der Individualität von Hundebesitzer und Hund gerecht.

Gerne gebe ich meine Palette an Hundeerfahrung weiter. Gebe den Hundebesitzern "Werkzeuge" an die Hand, mit denen sie ihrem Hund vermitteln können, was sie sich von ihm wünschen.

Hundetraining ist ein bißchen wie malen: Der Hund und sein Besitzer sind die Leinwand. Meine Kenntnisse sind die Farben und die "Werkzeuge" für den Hundebesitzer sind die Malstifte. Hund, Hundehalter und "Problem" sind die Grundfarben, die ich individuell mische und anpasse, damit daraus ein harmonisches Bild entsteht.

Ich liebe die Arbeit mit Hunden. Und ich freue mich jedesmal, wenn es mir gelingt, einem Hundehalter die Freude an seinem Hund wieder zu geben oder die vorhandene Freude am Hund zu vertiefen. Damit aus dem Hund der Kamerad wird, den sich der Hundehalter wünscht. Wenn der Hundehalter seinen Hund besser versteht, kann er ihm besser gerecht werden. Dann fällt es dem Hundehalter auch leichter, an seinem eigenen Verhalten etwas zu verändern. Denn ein Hund ist ein Lebewesen. Man kann einen Hund in verschiedenen Bereichen konditionieren, aber er ist keine Maschine, die man programmieren kann. Wer so etwas wünscht, der schaffe sich einen Plüschhund oder einen Hunderoboter an, aber keinen echten Hund. Ein Hund ist ein Lebewesen mit einer eigenen Persönlichkeit, die ich beim Hundetraining erhalten will.

Kreatives Hundetraining heißt für mich, daß ich mich wie eine Art Dolmetscher oder Sprachlehrer sehe. Ich helfe Mensch und Hund dabei, einander besser zu verstehen.

 

 

Mobil: 0162 21 84 667